Somatosynthese - Wo Körper und Seele sich begegnen


Zitat von Clyde W:Ford


Die Rolle des Geistes bei der Genesung des Körpers ist ein faszinierendes Thema, das auch im Bereich der herkömmlichen Medizin allmählich immer wichtiger wird. Die geistig – seelische Beeinflussung des menschlichen Immunsystems ist ein spannendes, neues Forschungsgebiet (die „Psychoneuroimmunologie“).

Der Forschungsansatz ist die Frage, wie der Geist auf dem Weg über das Nervensystem auf das Immunsystem wirkt. Bis vor kurzem wurde angenommen, dass das Immunsystem autonom funktioniert und nur von sich aus, auf das Vorhandensein unerwünschter „Agenten“ im menschlichen Körper reagiert. Wenn alles gut geht, neutralisiert das Immunsystem diese Fremdkörper und macht sie so ungefährlich für den Menschen. Im Fall von Krankheit wird das Immunsystem jedoch überwältigt oder untergraben und dieser natürliche Schutz gegen Krankheit wird wirkungslos.

Die früheren Studien von Simonton und Achterberg beweisen, dass Menschen mit gefähr-lichen Krankheiten den Krankheitsprozess rückgängig machen konnten, falls sie in der Lage waren, ihr Immunsystem durch Visualisierung zu beeinflussen.

Es gibt auch die andere Seite dieser Annäherung – die Seite der körperorientierten Therapeuten.

Berührung schafft auch eine für den Heilungsprozess unentbehrliche, wirkungsvolle therapeutische Bindung. Sich jemandem durch Berührung zuzuwenden ist ein über-dauerndes Symbol des Menschseins, ein universelles Zeichen des Heilens. Seit Millionen von Jahren betreten und verlassen wir diese Welt durch die Arme anderer Menschen.

Der Tastsinn beruht auf Gegenseitigkeit. Wir können einen anderen nicht berühren, ohne nicht gleichzeitig selbst berührt zu werden. Auf dieser Eigenschaft der Berührung beruht die Stärke des therapeutischen Bandes. Der Versuch zu heilen erfolgt oft über eine bestimmte Distanz, über den Schreibtisch oder die Messskalen von Instrumenten hinweg. Auf diese Weise vermeiden wir den „menschlichen Faktor“.

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